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Medientechnik in der Schule: Digitale Photokamera
Kriterien |
Kurzcharakteristik Vor- und Nachteile |
Bevorzugte Einsatzgebiete / Sonstiges / URL |
Allgemein |
Auch hier können nur einige schulspezifische Gesichtspunkte genannt werden. | EZur Suche einer Kamera mit spezifischen Funktionen empfiehlt sich: http://www.digitalkamera.de/ |
Bildauflösung |
Wenn man nicht Poster in Foto-qualität
drucken möchte, ist man mit der Standardauflösung
von 5 Megapixeln sehr gut
bedient. 4 Megapixel Kameras waren ein Zwischenformat, das überholt ist. |
Die Megapixelzahl alleinsagt über die Bildqualität wenig aus. Entscheidender ist die Qualität des Objektivs! Finger weg von billigen No Name Kameras, auch wenn diese mit hoher Auflösung locken! Kunststofflinsen verderben jedes Bild. |
Objektiv |
Seine Qualität ist oft entscheidender für den optischen Eindruck als eine hohe Auflösung. | |
Zoom / Makro |
Wer nicht nur „knipsen“ möchte, braucht
deutlich mehr als das übliche 3-fach Zoom.
Für Natur (Tiere) und Sport: 10 –12-fach Zoom (wichtig: Stativ und/oder Bildstabilisator). Für Detail-aufnahmen (z.B. Pflanzen): Makro ab 1 – 2 cm. Beides zugleich schließt sich aus. Es gibt aber Kameras mit Super-Makro (ab 1 cm) und 6 – 8-fach Zoom. |
Hier ist nur vom „optischen“ Zoom die Rede. Der "digitale" Zoom“ ist nichts anderes als eine Ausschnittsvergrößerung bei niedriger Auflösung, d.h. bei dramatisch verschlechterer Bildqualität. |
Stromverbrauch/ Akkus |
Hier fallen die Kameras äußerst unterschiedlich
aus. Verlässliche Daten über den
Stromverbrauch finden sich kaum in den Produktinformationen. Äußerst empfehlenswert sind Kameras mit AA oder AAA Akkus bzw. Batterien, da diese genormt und überall zu beschaffen sind. Die Akkus lassen sich mit herstellerunabhängigen Ladegeräten aufladen. Beim Akku- und Batterienkauf sollte man darauf achten, „Photo“-Typen zu beschaffen. Normale Standardbatterien und -akkus sind in manchen Kameras schon nach wenigen Bildern verbraucht. |
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Speichermedien |
Die Art des Speichermediums ist sekundär.
Manche Kameras haben sogar 2 Slots z.B.
für SD-Card und Mikrodrive. Für die Schule sollte man mehrere Speicherkarten verschiedener Kapazität beschaffen. Billige Karten mit wenig Speicher eignen sich hervorragend für Schülerprojekte, eine Karte mit hoher Kapazität braucht man z. B., um einen Schullandheimaufenthalt zu dokumentieren. |
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Optischer oder elektronischer Sucher? |
Bei einfachen Kameras gibt es oft optische
Sucher. Optische Sucher ermöglichen einen klaren
Blick auf das Motiv, bilden aber den Bildausschnitt
nur ungefähr ab und lassen Unschärfen
und Belichtungsfehler gar nicht
erkennen. Elektronische Sucher geben das Bild so wieder, wie es der Chip „sieht“. Für genaues Scharfstellen oder bewusste Bildgestaltung durch Brennweite und Belichtung reicht die Auflösung und Bildqualität nicht aus. Ein möglichst scharfes Sucherbild ist dennoch sehr wichtig, da man bei hellem Umgebungslicht, bei problematischen Winkeln und wenn man Strom sparen muss oft das Display nicht benutzen kann. |
Der optische Sucher wird bei günstigen Kameras häufig weggelassen. Gezieltes Photografieren bei Sonnenlicht wird dann häufig unmöglich, da im Display nichts mehr zu sehen ist. Ein optischer Sucher ist in jedem Fall empfehlenswert! |
Autofokus |
Oft eine (unbekannte) Schwachstelle mancher Kameras: Im Zoom-Bereich brauchen sie relativ lang zum Scharfstellen; vorher wird nicht ausgelöst. | Tipp: Kamera(s) vor dem Kauf testen! (Das geht aber nur im guten Fachhandel. Fairerweise sollte man dann dort auch kaufen.) |
Digitale Spiegelreflex- Kameras |
Sie verfügen im Gegensatz zu den „normalen
Digitalkameras über Wechselobjektive
und werden daher von Profis bevorzugt.
Für den schulischen Einsatz sind sie weniger
geeignet: Die verschiedenen Einzelteile
sind nur schwer zusammenzuhalten. Die
Kameras selber sind relativ groß und
schwer. Zoom und Makrobereiche fallen
meist wesentlich geringer aus als bei Festobjektiven. Die Bedienung ist komplizierter. Allerdings ermöglichen nur sie professionelle kreative Bildgestaltung bereits bei der Aufnahme. Preislich liegen sie z.T. erheblich über gleichwertigen Kameras mit Festobjektiv mit großem Zoom- und Makro-Bereich. Da alle Kameras mit elektronischem Sucher das Originalmotiv „durch die Linse“ betrachten, ist die Notwenigkeit auch viel weniger gegeben als bei der „normalen“ Fotografie, wo man sich zwischen Sucher und TTL-Spiegelreflex-Kameras entscheiden muss. |
Von der Anschaffung einer SLR-Kamera für die Schule wird abgeraten. Die können am Medienzentrum eine hochwertige digitale Canon Spiegelreflex Kamera mit guten Objektiven und Stativen ausleihen! |
Tipp |
Eine super Allround-Kamera für die Schule verfügt über - 6 – 10-fach Zoom (optisch) - 2 Makrobereiche (z.B. 1 – 100 cm und 10 – 300 cm) - Bildauflösung 4 – 6 Megapixel - Elektronischen Sucher und schwenkbares Display - Standard AA-Akkus und Batterien - Slots für unterschiedliche Speichermedien - Abschaltbaren Autofocus und abschaltbare Belichtungsautomatik - Verschiedene Programm-Modi (z.B. Sport, Portrait, Landschaft, Nacht) - Eingebauten Blitz und Blitzschuh für externen Blitz - Selbstauslöser und Anschluss für Drahtauslöser - Norm-Stativgewinde - Einen sehr breiten Lichtempfindlichkeits- und Blendenbereich (z.B. F 2,8 – 7; 80 – 1600 ASA; 8 s – 1/3000 s Belichtungszeit) - Verschiedene Auflösungen und Bilddateiformate beim Speichern - Eine Serienbild-Funktion - USB 2.0 und ggf. weitere Anschlüsse Solche Kameras gibt es von mehreren Markenherstellern im Preissegment von 400 bis 700 € |
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