Gründung 1934 als Bezirkslichtbildstelle, von Josef Dirscherl, einem Lehrer Josef Dirscherlin Garching / Alz.
Er errichtete dort im Schulhaus ein kleines Archiv mit Lichtbildern und Stummfilmen , die von der „Reichsstelle für Film und Lichtbild“ in Berlin herausgebracht wurden. Auch einige Stummfilmgeräte waren schon vorhanden. Die Geldmittel für die Anschaffung von Medien und den Unterhalt dieses Archivs wurden durch Elternbeiträge erbracht.


Leiter seit Gründung:
1934 – 1944 Josef Dirscherl, Oberlehrer in Garching/Alz, verstorben am 2. Mai 1982
1945 – 1959 Balthasar Büchner, Rektor in Altötting, verstorben am 24. April 1959
1959 – 1986 Anton Seitz, Rektor an Grundschule Altötting, verstorben am 14. November 2005
1987 – 1996 Wilhelm Kaiß, Rektor in Pleiskirchen verstorben am 22. April 1996
1996 – 2004 Josef Wagner, jetzt Medienzentrum Mühldorf a. Inn
seit September 2004 Josef Harlander

Entwicklung des Medienzentrums:
1934 als Bezirkslichtbildstelle, von Josef Dirscherl, einem Lehrer in Garching / Alz. Er errichtete dort im Schulhaus ein kleines Archiv mit Lichtbildern und Stummfilmen , die von der „Reichsstelle für Film und Lichtbild“ in Berlin herausgebracht wurden. Auch einige Stummfilmgeräte waren schon vorhanden, Die Geldmittel für die Anschaffung von Medien und den Unterhalt dieses Archivs wurden durch Elternbeiträge erbracht. 1937 der erste Umzug als Bezirks-Archiv in die Knabenschule Altötting. Mit dem Ende des Krieges begann langsam eine neue Ära der Bildstelle. Vorerst wurden alle Filme und Diareihen beschlagnahmt und einem Entnazifizierungsprozess unterzogen. Diesem fielen Filme wie z.B.: Kriegsflieger, Seekrieg, Einnahme von Warschau, Mädel im Landjahr, Von einem der Auszog das Fürchten zu lernen, usw. zum Opfer. Schließlich bauten die Amerikaner einen Filmdienst auf, der die Schulen des gesamten Landkreises sowie Jugend- und Erwachsenenverbände monatlich einmal mit Filmen versorgte. Vom Inhalt her befassten sich die Filme in erster Linie mit den Themen Kultur und demokratische Einrichtungen. Später wurde der Filmdienst in das Kreisjugendamt und in die Kreisbildstelle integriert. Als letzte Vorführer an Schulen fungierte von 1954 bis 1960 das Ehepaar Richard und Carola Brenner. Bereits 1953 gab es den ersten Tonfilm mit Titel „ Unsere Straße“. Bei der Übergabe der Bildstelle 1959 an Anton Seitz war der Medienbestand bereits auf 31 Tonfilme, 506 Stummfilme sowie 495 Diaserien angewachsen. In der Zwischenzeit war die Bildstelle in die 1958 neuerbaute Knabenschule in Altötting umgezogen. Mit der Einstellung des ersten hauptamtlichen Mitarbeiters, Franz Gruber, wurde 1962 ein Film-Vorführdienst durch die Kreisbildstelle eingerichtet. Dies war ein großer Fortschritt, da an den Schulen kaum 16mm Tonfilmgeräte vorhanden waren. Jetzt konnten einmal monatlich, an jeder Schule des Landkreises, Unterrichtsfilme gezeigt werden. Im Laufe der Zeit beschafften sich die Schulen selbst Tonfilmprojektoren, deren Kauf durch staatliche Zuschüsse wesentlich unterstützt wurde. Deshalb konnte der Filmvorführdienst 1965 eingestellt werden. Um den Medieneinsatz zu intensivieren, richtete man nun einen Medienzustelldienst für die außerhalb der Kreisstadt befindlichen Schulen ein. Dieser wurde erst 1990 wegen Verkauf des Dienst-PKW´s und Anordnung des Landratsamtes eingestellt. 1966 war wiederum ein Umzug fällig. Beim Neubau der Staatl. Realschule in Altötting wurden eigens ebenerdige Räume geschaffen, die sich allerdings 10 Jahre später als zu klein erwiesen. Im Jahre 1975 wurde die Kreisbildstelle erneut verlegt. Diesmal in die sehr schönen und auch genügend großen Räume der Kreisparkasse Altötting in das dritte Obergeschoss. Dort musste man leider wieder ausziehen, weil die Kreisparkasse Eigenbedarf anmeldete. Der letzte Umzug war dann im Mai 1987, in die Georgenstr. 20 in Altötting. Hier haben wir ebenerdige und helle Räume, die uns das Arbeiten mit den Medien und den Lehrern sehr angenehm machen.

Archivraum der damaligen Knabenschule Altötting mit Ausgabetisch für Medien.
1958 - 1966
Archiv in der Kreissparkasse Altötting
1975 - 1987
Links: Stummfilmprojektor von 1949
Rechts: Tonfilmprojektor von 1982

 

Angebotsentwicklung:
Die ersten Medien im Verleih des Medienzentrums (in den Anfängen „Bezirkslichtbildstelle“) waren Lichtbilder und Stummfilme. Bereits 1953 tauchten aber die ersten 16mm Tonfilme auf. 1965 folgten Tonbänder und Schallplatten, 1970 dann S-8 Arbeitsstreifen. 1975 S-8 Tonfilme und Tonbildreihen, bestehend aus einem Kassettentonband und Dia. 1980 folgten Medienverbunde und 1983 die ersten VHS Videokassetten. Aber noch eine neue Technik hielt Einzug in die Kreisbildstelle. Es war die Video-Bildplatte. Es wurde ein Abspielgerät sowie 11 Bildplatten angeschafft. Leider konnte sich das System nicht durchsetzen. Die Konkurrenz der Videokassetten war zu stark. 1990 Einführung der EDV im Medienverleih, Archivierung und Beratung. 1997 wurden die ersten CD-ROM beschafft und seit 1999 gibt es die DVD. Seit 2000 können Medien „Online“ direkt per Internet bestellt und reserviert werden.

Online Medienverleih des Medienzentrums Altötting

Kommunale Tätigkeiten:
Die Leistungen des Medienzentrums für den Kommunalen Bereich umfassen fotografische und filmische Tätigkeiten im dokumentarischen Bereich sowohl analog als auch digital. Seit 2001 werden diese Dokumentationen auch zu selbststartenden CD-ROM und seit 2006 zu DVD zusammengestellt.

Und hier noch ein paar neue Ansichten des Medienzentrums.

Schnittplatz mit Adobe Premiere und Edius
Pc-Videoschnittplatz mit den Programmen: ADOBE Premiere und Canopus Edius Pro
Archiv (Ausschnitt)
Videoregal

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